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Gasbohren bedroht ländlichen Raum PDF  | Drucken |  E-Mail

Mit der genehmigten Probebohrung nach unkonventionellem Erdgas in Ascheberge / Herbern / Nordick sieht sich der ländliche Raum in Nordrhein-Westfalen mit einer völlig neuen Bedrohung konfrontiert. Denn mit der Entscheidung der Bezirksregierung startet nun der Wettlauf auf die Erdgas-Felder, für die bisher keine genehmigungsfähige Fördertechnologie bereit stand. Dies hat sich nun aber vollständig geändert.

Welche katastrophalen Folgen diese Entscheidung der Bergbaubehörde nach sich ziehen wird, macht der Blick auf die Karte von NRW deutlich (Quelle: Fracking in unkonventionellen Erdgas-Lagerstätten in NRW - Kurzfassung zum Gutachten „Gutachten mit Risikostudie zur Exploration und Gewinnung von Erdgas aus unkonventionellen Lagerstätten in Nordrhein-Westfalen (NRW) und deren Auswirkungen auf den Naturhaushalt insbesondere die öffentliche Trinkwasserversorgung“, 6. September 2012). Große Teile des Landes können ab sofort als Gasförder-Gebiete ausgewiesen werden - in der Karte die Bereiche 1, 2, 3, 4a und 4b. Überall dort werden Kohleflözgas-Vorkommen vermutet, die bisher als unkonventionelle Erdgaslagerstätten noch nicht genehmigt wurden. Mit der aktuellen Genehmigungslage sind nun große Teile des Landes zu 'Gasland' erklärt worden.

Die Entscheidung, Erdgas in NRW aus unkonventionellen Lagerstätten auszubeuten, ist Programm der Landesregierung aus SPD und Grünen. Damit stellen sich die Regierungsparteien gegen ihre eigenen Erklärungen zu Klima- und Landschaftsschutz, wie diese u.a. im Landesentwicklungsplan (LEP) zu finden sind. Die Entscheidung, die Erdgasvorräte in NRW zu nutzen, ist politisch motiviert. Besonders verheerend ist, dass die Grünen in NRW diese Kampfansage gegen die Energiewende mittragen. Es ist festzuhalten:

Die NRW-Grünen ermöglichen Gasbohren in Deutschland!

Die vielleicht letzte Chance, die Landesregierung von diesem Irrweg abzubringen, ist die aktuelle Diskussion zum LEP. Es liegt ein Änderungsvorschlag vor, der ein Verbot der unkonventionellen Erdgasförderung fordert und damit ganz NRW davor bewahren würde, in eine Bergbauregion verwandelt zu werden.

Der Änderungsvorschlag ist hier zu finden.

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